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E-Zigarette18.07.2026

Warum werden Liquids gerade wieder teurer? Liquidsteuer 2026 erklärt

E-Zigaretterechtsteuerliquids

Warum Liquids 2026 teurer wirken: Liquidsteuer, Milliliter-Rechnung, Importregeln und was das für erwachsene Dampfer in Köln bedeutet.

Neutrale Liquid-Flasche mit Blanko-Preisschild auf einer ansteigenden Treppe aus Münzstapeln, umflattert von stilisierten Euro- und Dollar-Scheinen

Gerät auf dem Tresen, Liquidflasche daneben, erster Zug sitzt – und dann kommt die Frage: Warum ist dieselbe Art Liquid wieder teurer geworden? Die kurze Antwort: Seit dem 01.01.2026 liegt die Steuer auf Substitute für Tabakwaren bei 32 Cent je Milliliter. Das trifft Liquids, befüllte Pods und andere E-Zigaretten-Produkte direkt über die Füllmenge.

Stand: Juli 2026

Das hier ist eine fachliche Einordnung für erwachsene Dampferinnen und Dampfer ab 18 Jahren, keine Rechtsberatung. Nikotinhaltige Produkte können abhängig machen; bei Liquids lohnt sich deshalb nicht nur der Blick auf Geschmack und Gerät, sondern auch auf Stärke, Verbrauch und Zweck.

Warum werden Liquids gerade wieder teurer?

Der wichtigste Treiber ist die nächste Stufe der Liquidsteuer. Bis Ende 2025 lag der Satz bei 26 Cent je Milliliter, seit dem 01.01.2026 sind es 32 Cent je Milliliter. Das klingt nach Kleingeld, wird aber sichtbar, sobald du es auf Flaschen, Pods oder befüllte Geräte rechnest.

Bei 10 ml Liquid ergibt sich seit 2026 rechnerisch ein reiner Steuerbetrag von 320 Cent. 2025 waren es bei derselben Menge 260 Cent. Die Differenz von 60 Cent pro 10 ml entsteht allein durch die Steueranhebung, bevor Verpackung, Logistik, Handel, Mehrwertsteuer und sonstige Kosten überhaupt eine Rolle spielen.

Darum wirkt die Änderung an der Kasse so direkt: Die Steuer hängt an der Menge in Millilitern. Nicht daran, ob die Flasche besonders schick aussieht oder ob dein Liquid ein Dauerbrenner ist. Wenn du gerade sortierst, welche Liquid-Art überhaupt zu deinem Gerät passt, hilft dir unser Überblick zu Liquids in Köln als Startpunkt.

Was sind „Substitute für Tabakwaren“?

Der Begriff klingt nach Amtsdeutsch, und genau das ist er auch. Gemeint sind Produkte, die steuerlich in den Bereich der Tabaksteuer fallen, obwohl sie kein klassischer Tabak sind. Bei E-Zigaretten geht es vor allem um Flüssigkeiten, die zum Konsum mit einem Gerät geeignet sind, das Aerosol oder Dampf erzeugt.

Wichtig ist: Nikotin ist dabei nicht der allein entscheidende Punkt. Auch nikotinfreie Liquids können betroffen sein, wenn sie für E-Zigaretten bestimmt sind. Das ist am Tresen oft der Moment, in dem jemand sagt: „Aber da ist doch gar kein Nikotin drin.“ Verstehen wir. Steuerlich ist die Zweckbestimmung trotzdem der Knackpunkt.

Betroffen sein können nach den verfügbaren Informationen unter anderem:

  • klassische E-Liquids,
  • nikotinhaltige und nikotinfreie Liquids,
  • befüllte Pods,
  • Einweg-Vapes,
  • bestimmte Aromen, Basen oder Shots, wenn sie als E-Zigaretten-Konsumprodukt einzuordnen sind.

Bei Spezialfällen wie Shortfills, Longfills, Aromen und Basen solltest du nicht mit Bauchgefühl arbeiten. Die Einordnung hängt praktisch daran, ob das Produkt als Substitut für Tabakwaren gilt und zum Konsum mit einem entsprechenden Gerät bestimmt ist. Wenn du die Produktarten auseinanderhalten willst, lies ergänzend unseren Ratgeber zu Shortfill, Longfill, Aroma und Fertigliquid.

Wie hat sich die Liquidsteuer seit 2022 entwickelt?

Die Steuer kam nicht über Nacht. Sie wurde stufenweise angehoben:

  • ab Juli 2022: 16 Cent je Milliliter,
  • ab Januar 2024: 20 Cent je Millilliter,
  • ab Januar 2025: 26 Cent je Milliliter,
  • ab Januar 2026: 32 Cent je Milliliter.

Unsere klare Ansage dazu: Wer nur auf den Endpreis schaut, versteht die Bewegung nicht. Die Steuer ist ein fester Mengenaufschlag. Je mehr Milliliter in einem Produkt stecken, desto stärker fällt der reine Steueranteil ins Gewicht.

Das betrifft nicht nur die klassische 10-ml-Flasche. Auch bei befüllten Pods oder Einweggeräten zählt die enthaltene Liquidmenge. Wenn ein Pod bereits befüllt ist, wird der Liquidanteil entsprechend der Füllmenge besteuert.

Was ist ab 2027 geplant?

Für die Jahre ab 2027 gibt es einen Referentenentwurf des Bundesfinanzministeriums. Der sieht für Substitute für Tabakwaren jährliche Erhöhungen um einen Cent je Milliliter vor: 33 Cent im Jahr 2027, 34 Cent im Jahr 2028, 35 Cent im Jahr 2029 und 36 Cent ab dem 01.01.2030.

Wichtig: Das ist nach aktuellem Stand ein Entwurf, nicht einfach schon dieselbe Qualität wie geltendes Recht. Genau hier musst du sauber trennen. Die 32 Cent je Milliliter seit dem 01.01.2026 sind die aktuelle Rechtslage; die Werte ab 2027 sind geplante Schritte aus dem Entwurf.

Zur Einordnung kannst du die Behördeninformationen des Zolls zu Internetbestellungen und Verbrauchsteuern heranziehen; der Referentenentwurf des Bundesfinanzministeriums ist öffentlich dokumentiert. Für den Alltag reicht aber erstmal: 2026 ist gesetzt, alles danach muss bis zur Veröffentlichung der endgültigen Regelung vorsichtig gelesen werden.

Was gilt bei Internetbestellungen und Importen aus Nicht-EU-Staaten?

Bei Bestellungen aus Nicht-EU-Staaten wird es schnell trocken, aber wichtig. Tabakwaren und Substitute für Tabakwaren wie Liquids für E-Zigaretten müssen bei der Einfuhr mit einem gültigen deutschen Steuerzeichen versehen sein. Dazu können Zoll, Verbrauchsteuer und Einfuhrumsatzsteuer kommen.

Die Verbrauchsteuer wird unabhängig vom Sachwert der Sendung erhoben. Die Einfuhrumsatzsteuer beträgt in der Regel 19 Prozent und wird auf eine Bemessungsgrundlage berechnet, zu der unter anderem Zollwert, Zoll, Verbrauchsteuer und innergemeinschaftliche Beförderungskosten gehören. Der Zollwert selbst ergibt sich aus Warenwert plus Transportkosten bis zur EU-Außengrenze.

Seit dem 01.07.2026 kommt bei E-Commerce-Kleinsendungen aus Drittstaaten mit einem Warenwert unter 150 Euro außerdem ein pauschaler Zoll dazu. Nach den verfügbaren Angaben liegt dieser bei drei Euro je Ware beziehungsweise je Position der Zollanmeldung. Das ist der Punkt, an dem ein vermeintliches Schnäppchen seinen Charme verlieren kann.

Unser Tresen-Satz dazu: Wenn ein Angebot nur funktioniert, solange du Zoll, Steuerzeichen und Abgaben ignorierst, ist es kein sauberer Vergleich. Bewahre bei Importen außerdem Unterlagen wie Rechnung oder Zahlungsnachweis auf, aus denen der vollständige Kaufpreis inklusive Porto hervorgeht.

Was bedeutet das für Köln, Fachhandel und dein Setup?

Für erwachsene Kundinnen und Kunden in Köln heißt das vor allem: Preise wirken nicht zufällig anders, sondern die Steuerstruktur hat sich verändert. Seriöser Fachhandel muss ordnungsgemäß versteuerte und eingeführte Ware anbieten. Alles andere ist kein Kavaliersdetail, sondern kann bei nicht korrekt versteuerter Ware zu Zollmaßnahmen, Beschlagnahmung oder weiteren rechtlichen Problemen führen.

Und weil uns genau diese Frage gerade täglich am Tresen erreicht, sagen wir es transparent: Wir haben unsere Preise bei SmokeFactory trotz der neuen Steuerstufe stabil gehalten. Viele unserer Liquids — zum Beispiel ELFLIQ — liegen weiterhin unter 10 Euro, während anderswo inzwischen teils 12 Euro für die gleiche Flaschengröße aufgerufen werden. Das ist kein ewiges Versprechen, sondern eine bewusste Entscheidung, solange wir sie halten können.

Für dein Setup heißt das nicht automatisch: Kauf blind anders ein. Sinnvoller ist, kurz zu prüfen, ob Liquid, Gerät und Zugverhalten zusammenpassen. Ein Pod-System, ein offenes Gerät und ein Einsteiger-Setup verbrauchen nicht gleich, schmecken nicht gleich und passen nicht zu jeder Liquid-Stärke.

Wenn du noch am Anfang stehst, lies vorher unseren Artikel zur E-Zigarette für Einsteiger. Wenn du eher nach Sorten und Marken sortierst, hilft dir der Vergleich beliebter Liquid-Marken weiter – ohne die Steuerfrage mit Geschmack zu verwechseln.

Fazit: Was ist die ehrliche Einordnung?

Liquids werden 2026 vor allem deshalb teurer wahrgenommen, weil die Steuer auf 32 Cent je Milliliter gestiegen ist. Das betrifft nicht nur klassische Liquids, sondern auch befüllte Pods und andere Produkte mit enthaltenem Liquid. Nikotin ist dabei nicht der alleinige Maßstab.

Ab 2027 sind weitere Erhöhungen im Gespräch, aber diese Werte gehören sauber als Entwurf eingeordnet. Bei Importen aus Nicht-EU-Staaten kommen zusätzliche Regeln dazu: Steuerzeichen, Verbrauchsteuer, Einfuhrumsatzsteuer, Zoll und seit Juli 2026 der Pauschalzoll bei Kleinsendungen.

Wenn du wissen willst, was das konkret für dein Gerät, deine Liquid-Art oder deine Pods bedeutet, komm mit deinem Setup bei SmokeFactory am Neumarkt 31 vorbei. Keine große Show. Gerät zeigen, Liquid zeigen, wir schauen gemeinsam drauf; aktuelle Zeiten findest du auf unserer Anfahrtsseite.

HÄUFIGE FRAGEN

Warum kostet mein Lieblingsliquid plötzlich mehr, obwohl sich an der Flasche nichts geändert hat?

Weil seit dem 01.01.2026 für Substitute für Tabakwaren ein Steuersatz von 32 Cent je Milliliter gilt. 2025 waren es 26 Cent je Milliliter. Bei 10 ml Liquid sind das rechnerisch 60 Cent mehr Steueranteil als im Vorjahr, bevor andere Preisbestandteile dazukommen.

Wird auch nikotinfreies Liquid besteuert?

Die Steuer hängt nicht einfach am Nikotin. Entscheidend ist, ob das Produkt zum Konsum mittels eines Geräts geeignet ist, das Aerosol oder Dampf erzeugt. Deshalb können auch nikotinfreie Liquids in den Anwendungsbereich fallen.

Lohnt es sich noch, Liquids im Ausland zu bestellen?

Das kann schnell unattraktiv werden. Bei Bestellungen aus Nicht-EU-Staaten können Zoll, Verbrauchsteuer, Einfuhrumsatzsteuer und seit Juli 2026 ein Pauschalzoll bei Kleinsendungen dazukommen. Außerdem müssen entsprechende Waren mit gültigen deutschen Steuerzeichen versehen sein.

Was bedeutet das konkret für mich in Köln?

Für dich als erwachsenen Kunden ändert sich vor allem die Preisstruktur. Im Fachhandel geht es darum, ordnungsgemäß versteuerte Ware zu bekommen und sauber einzuordnen, welche Liquid-Art zu deinem Gerät passt. Wenn du unsicher bist, bring dein Setup mit, dann schauen wir am Neumarkt gemeinsam drauf.

Beratungsgespräch an der Verkaufstheke der SmokeFactory Köln am Neumarkt

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