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E-Zigarette23.08.2026

PG und VG erklärt: Mischverhältnis, Geschmack und Dampf

E-Zigaretteliquidseinstieg

PG trägt Geschmack und Halsgefühl, VG trägt Dampf und Weichheit. So findest du das passende Mischverhältnis für Pod, MTL und Sub-Ohm.

Zwei Basisflaschen mit dünn- und dickflüssigem Liquid neben Verdampfer – PG und VG im Vergleich

Der Coil ist heiß, im Tank blubbert es leicht, der erste Zug kommt – und plötzlich schmeckt dein Liquid flach, kratzt zu stark oder macht kaum Dampf. Oft liegt das nicht am Aroma allein, sondern am Verhältnis von PG und VG. Kurz gesagt: PG trägt Geschmack und Halsgefühl, VG trägt Dampfmenge und Weichheit.

PG steht für Propylenglykol, VG für pflanzliches Glycerin. Beides sind zentrale Basisstoffe von E-Liquids, dazu kommen Aromen und je nach Liquid Nikotin. Für Erwachsene 18+ ist das Verhältnis spannend, weil es entscheidet, ob ein Liquid eher dünnflüssig, geschmacksbetont und direkt wirkt – oder eher dickflüssig, wolkiger und weicher.

Was sind PG und VG in E-Liquids?

PG und VG bilden das Trägerfluid im Liquid. Sie sorgen dafür, dass Aroma und gegebenenfalls Nikotin im Verdampfer aufgenommen und beim Erhitzen als Aerosol abgegeben werden. Beide Stoffe werden auch außerhalb von E-Liquids als Träger- oder Feuchthaltemittel eingesetzt; das sagt aber nichts darüber aus, welche Risiken beim Inhalieren bestehen.

PG ist dünnflüssiger. Es transportiert Aromen sehr gut und bringt ein klareres Zuggefühl im Hals mit, das viele als Throat Hit oder Flash beschreiben. Wenn du sagst: „Ich will mehr Geschmack und mehr Druck im Zug“, schaue ich am Tresen zuerst auf den PG-Anteil.

VG ist deutlich zähflüssiger. Es sorgt vor allem für dichtere, weichere Wolken und ein runderes Zuggefühl. Physik hat selten Humor, aber hier immerhin eine klare Ansage: dickflüssig läuft langsamer.

Was macht PG mit Geschmack und Throat Hit?

PG ist der Geschmacksträger im Liquid. Aromen lösen sich häufig gut darin, deshalb wirken PG-lastige Liquids oft direkter und präziser. Gerade bei MTL-Geräten, also Backendampfen mit engerem Zug, kann das angenehm klar rüberkommen.

Der zweite Punkt ist der Throat Hit. Damit ist dieses spürbare Halsgefühl gemeint, das beim Zug entsteht. Mehr PG kann diesen Eindruck verstärken, ebenso spielt Nikotin eine Rolle. Nikotin macht abhängig; deshalb gehört die Nikotinstärke immer mit in die Beratung, nicht nur das PG/VG-Verhältnis.

Wichtig ist die nüchterne Einordnung: PG kann laut behördlicher Bewertung die oberen Atemwege reizen, und zu Langzeitfolgen der regelmäßigen Inhalation gibt es begrenzte Daten. Deshalb verkaufen wir PG nicht als „besser“, sondern erklären, was es technisch im Liquid macht. Weicher oder kratziger ist ein Gefühl im Zug, keine Gesundheitsbewertung.

Was macht VG mit Dampf und Nachfluss?

VG ist der Dampfträger. Je höher der VG-Anteil, desto dichter und voluminöser wirkt der Dampf meistens. Außerdem fühlt sich VG-lastiger Dampf oft weicher an, also weniger kantig im Hals.

Der Haken: VG ist zäh. Kleine Pods, MTL-Coils und enge Liquidkanäle können mit sehr VG-reichen Liquids Probleme bekommen. Dann wird die Watte nicht schnell genug benetzt, der Zug schmeckt trocken oder der Coil kokelt.

Das passiert besonders gern, wenn es kalt ist. Wer im Kölner Winter mit einem kleinen Pod in der Jackentasche unterwegs ist, merkt manchmal: Das Liquid läuft träger als im Sommer. Dann ist nicht direkt das Gerät schuld, sondern vielleicht einfach die Mischung zu dick für den Coil.

Welche PG/VG-Verhältnisse sind üblich?

PG/VG ist kein Glaubenskrieg, sondern ein Regler. Du schiebst ihn Richtung Geschmack und Halsgefühl oder Richtung Dampf und Weichheit. Häufig begegnen dir diese Mischungen:

  • 50/50 PG/VG: ausgewogene Allround-Mischung, oft passend für Pods und MTL-Geräte.
  • 60/40 oder 70/30 mit mehr PG: dünnflüssiger, geschmacks- und halsbetonter, häufig für MTL interessant.
  • 30/70 mit mehr VG: dickflüssiger, weicher, dampfstärker, häufig für RDL und Sub-Ohm.
  • High VG: sehr VG-lastig, eher für leistungsstärkere Geräte mit größeren Coils.

50/50 ist für viele der vernünftige Startpunkt. Nicht, weil es magisch ist, sondern weil es zwischen Nachfluss, Geschmack und Dampfmenge wenig Drama macht. Wenn du mehr Flash willst, gehst du eher Richtung PG; wenn du mehr Wolke und ein weicheres Gefühl willst, eher Richtung VG.

Wenn du dich gerade erst in Liquid-Arten einliest, hilft dir unser Überblick zu Shortfill, Longfill, Aroma und Fertigliquid. Da sortieren wir die Flaschenbegriffe, bevor du dich in Mischverhältnissen verlierst.

Welches Liquid passt zu welchem Gerät?

Für Pod-Systeme und klassische MTL-E-Zigaretten sind 50/50-Liquids oft die pragmatische Wahl. Sie sind dünn genug für kleine Coils und liefern trotzdem ordentlich Geschmack. Viele Nikotinsalz-Liquids für Pods bewegen sich ebenfalls in diesem Bereich.

Bei RDL, also einem etwas offeneren Zug zwischen MTL und direktem Lungenzug, funktionieren häufig VG-betontere Mischungen. Sub-Ohm-Geräte mit größeren Coils und mehr Leistung kommen meist besser mit High-VG-Liquids klar. Dort ist 70/30 VG/PG ein typischer Bereich.

Andersherum wird es knifflig: Ein sehr dickes High-VG-Liquid in einem kleinen Pod kann trocken schmecken. Ein sehr dünnes PG-lastiges Liquid in einem offenen Tank kann zu streng wirken oder auslaufen, je nach Gerät. Das Gerät entscheidet mit, nicht nur dein Geschmack.

Wenn du noch überlegst, welches Setup zu dir passt, lies zusätzlich unseren Einstieg zu E-Zigaretten für Einsteiger oder den Vergleich der Pod-Systeme für Einsteiger. Das macht die PG/VG-Frage deutlich einfacher.

Sind Markenangaben bei PG/VG hilfreich?

Ja, aber bitte ohne Ranking im Kopf. ELFLIQ, Maryliq oder Pod Salt zeigen am Markt gut, wie verbreitet 50/50 bei Pod- und Nikotinsalz-Liquids ist. Dinner Lady, Vampire Vape oder Dr. Frost stehen je nach Linie auch für VG-reichere Shortfills, die eher in Sub-Ohm-Setups landen.

Bei Basen findest du ebenfalls typische Mischungen wie 50/50 oder VG70/PG30, zum Beispiel bei Marken wie SC oder Ultrabio. Entscheidend ist nicht der Markenname allein, sondern ob Mischung, Gerät, Coil und Zugverhalten zusammenpassen. Ein Liquid kann sauber gemacht sein und trotzdem in deinem Pod nerven, wenn die Viskosität nicht passt.

Für einen breiteren Überblick findest du unsere Kategorie zu Liquids in Köln. Im Laden schauen wir dann nicht nur auf die Flasche, sondern auch auf dein Gerät.

Was, wenn PG kratzt oder VG nicht nachläuft?

Wenn dir ein Liquid zu stark kratzt, prüfe zuerst drei Dinge: PG-Anteil, Nikotinstärke und Leistung am Gerät. Ein zu heiß betriebener Coil kann jedes Liquid ruppig machen. Auch ein leerer oder nicht richtig benetzter Coil schmeckt schnell unangenehm.

Wenn du PG nicht verträgst oder eine Allergie vermutest, ist das kein Fall für Internet-Mutproben. PG-arme Mischungen können eine Option sein, aber kleine Pods kommen mit viel VG nicht immer klar. Dann brauchst du entweder ein passenderes Gerät, ein anderes Liquidkonzept oder eine fachliche Abklärung deiner Beschwerden.

Bei Nachflussproblemen mit VG-reichem Liquid hilft oft ein einfacherer Blick: Ist das Liquid zu dick für den Coil? Ziehst du zu schnell hintereinander? Ist der Coil schon durch? Das klingt banal, löst am Tresen aber erstaunlich viele Fälle.

Kurzfazit: Welches Verhältnis nehme ich?

Wenn du unsicher bist, starte bei 50/50 – besonders mit Pod-System oder MTL-Gerät. Willst du mehr Geschmack und Flash, probiere vorsichtig mehr PG. Willst du weicheren Zug und mehr Dampf, schaue Richtung VG, aber nur, wenn dein Gerät den Nachfluss schafft.

E-Zigaretten und Liquids sind Produkte für Erwachsene 18+ und nicht frei von Risiken. Wenn Nikotin enthalten ist, macht es abhängig. Bring deine Frage gern mit zu SmokeFactory am Neumarkt 31 – auch wenn sie dir zu banal vorkommt. Genau diese Fragen sind meistens die, die dein Setup wirklich besser erklären.

HÄUFIGE FRAGEN

Welches PG/VG-Verhältnis sorgt für besseren Geschmack und Flash?

Wenn dir Geschmack und Flash fehlen, ist ein höherer PG-Anteil oft der erste Hebel. 50/50 ist für viele Pods und MTL-Geräte ein guter Startpunkt; PG-lastigere Mischungen können intensiver wirken, müssen aber zu deinem Gerät und deinem Halsgefühl passen.

Gibt es PG-freie oder PG-arme Liquids für Pod-Systeme?

Ganz ohne PG wird es bei Pod-Systemen schwierig, weil viele Pods auf dünnflüssigere Liquids ausgelegt sind. VG-reiche Liquids können zu zäh sein und Nachflussprobleme machen. Wenn du PG nicht verträgst oder eine Allergie vermutest, experimentiere nicht blind weiter, sondern lass Beschwerden fachlich abklären und bring dein Gerät zur Beratung mit.

Können 50/50-Liquids in Sub-Ohm-Tanks genutzt werden?

Technisch kann ein 50/50-Liquid in manchen Sub-Ohm-Tanks laufen, zwingend ideal ist es aber nicht. Sub-Ohm-Geräte arbeiten häufig besser mit VG-reicheren Liquids, weil größere Coils und mehr Leistung dickflüssigere Mischungen besser verarbeiten.

Welche Nikotinstärke passt zu welchem PG/VG-Verhältnis?

Das hängt nicht nur vom PG/VG-Verhältnis ab, sondern auch von Zugtechnik, Gerät und Coil-Widerstand. MTL und Pods werden häufig mit höheren Nikotinstärken genutzt als Sub-Ohm-Setups. Nikotin macht abhängig; wähle die Stärke nüchtern und nicht nach dem Motto „mehr hilft mehr“.

Beratungsgespräch an der Verkaufstheke der SmokeFactory Köln am Neumarkt

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